Asthma: Ursache und Entstehung

Bei Asthma kommt es zu einer Entzündung in den Schleimhäuten der Bronchien. Die Bronchialschleimhaut reagiert besonders sensibel auf bestimmte Substanzen und schwillt an. Die Folge: Der lichte Querschnitt des Luftwegs wird kleiner. Zusätzlich produziert die Schleimhaut mehr zähflüssiges Sekret, das die Bronchien zusätzlich verstopft. Außerdem ziehen sich die Muskeln der Bronchien zusammen. Das alles bewirkt, dass immer weniger Atemluft die Bronchien passieren kann.

Bis heute ist es medizinischen Forschern nicht gelungen, die Ursachen, die zu Asthma bronchiale führen, gänzlich aufzudecken. Man weiß jedoch, dass bestimmte Gene einen wesentlichen Einfluss auf das Asthmarisiko ausüben. Darüber hinaus begünstigen bereits manifeste allergische Erkrankungen, z. B. Pollen- oder Nahungsmittelallergien, die Entstehung von Asthma bronchiale. Bei Heuschnupfen ist insbesondere der sog. Etagenwechsel, d. h. das Übergreifen vom Nasen-Rachenraum auf Bronchien und Lunge, zu befürchten. Auch einige Umwelteinflüsse, insbesondere Tabakrauch, können auf die Krankheitsentstehung Einfluss nehmen.

Als Auslöser für einen Asthmaanfall können verschiedene Faktoren infrage kommen. Diese variieren von Patient zu Patient. Typische Auslöser sind z. B. Tierhaare, Nahrungsmittel, Hausstaubmilbenkot, Reinigungsmittel, Lacke, Tabakrauch, Infekte, Stress oder Witterungseinflüsse.

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